Teebaumöl als Heilmittel

Teebaumöl gilt bereits seit vielen Jahrhunderten als ein heilendes Mittel zur Bekämpfung verschiedener Entzündungen, Ausschlägen, Insektenstichen und mancher Krankheiten. Schon die australischen Ureinwohner benutzten das spezielle, ätherische Öl, welches aus den Blättern und Ästen des Australischen Teebaumes, einem Myrtengewächs, gewonnen wird, um sich gegenseitig bei offenen Wunden, Ausschlägen oder Ähnlichem zu helfen. Auch die europäischen Einwanderer verwendeten das Teebaumöl. In den Tropen war es während des Zweiten Weltkrieges ein fester Bestandteil von Erste-Hilfe-Ausrüstungen, geriet aber nach und nach in mehr Vergessenheit, da Penicillin und verschiedene Antibiotika vermehrt an seine Stelle traten.

Teebaumöl gegen Pickel

Wer einzelne oder mehrere Pickel beziehungsweise Unreinheiten auf der Haut erfolgreich bekämpfen möchte, benötigt ein Produkt, das die betroffene Hautstelle leicht austrocknet. Und hier kommt das spezielle Teebaumöl ins Spiel, das eine antibakterielle Wirkungsweise hat. Dieses Ölextrakt hat die besondere Eigenschaft, dass es die Haut leicht austrocknet und somit wird den bestehenden Pickeln die nötige Grundlage an Talg und Hautfett entzogen. Darüber hinaus wirkt das Teebaumöl auch desinfizierend, was besonders bei eitrigen Pickeln von Vorteil ist. Zusätzlich tötet es bakterielle Keime auf der Haut ausreichend ab.

Die richtige Anwendung des Öls

Um Pickel erfolgreich zu entfernen, benötigt man einen hygienischen Artikel, wie zum Beispiel ein Wattestäbchen oder ein Wattepad und das Teebaumöl. Dieses wird auf den Hygieneartikel geträufelt und anschließend auf die betroffene Körperstelle getupft. Damit das Öl seine gesamte Wirksamkeit ausreichend entfalten kann, sollte es am besten die ganze Nacht über auf der Haut wirken und ordentlich einziehen. Oftmals sieht der Pickel am nächsten Tag schon deutlich besser aus und das Teebaumöl wirkt sich deutlich positiv aus. Die Anwendung mit diesem speziellen Extrakt sollte zwei- bis dreimal täglich wiederholt werden. Obwohl von einer Langzeitbehandlung abgeraten wird, da Hautreizungen entstehen könnten, muss die Behandlung doch regelmäßig erfolgen, um erfolgreiche Resultate erzielen zu können.

Manche Menschen können während der Anwendung mit Teebaumöl mögliche Hautirritationen davontragen oder gar allergische Reaktionen bekommen. Dies liegt häufig daran, dass sie das Extrakt nicht richtig benutzt haben. Unverdünnt sollte dieses nicht auf die Haut aufgetragen werden. Es kann beispielsweise auch in Pflegeprodukte, wie Vaseline, gemischt werden, damit es sich auf größeren Hautpartien besser verbreitet. Auch lauwarmes Wasser eignet sich hervorragend zum Mischen beziehungsweise damit kann dann das gesamte Gesicht gewaschen werden. Ein paar Tropfen des Teebaumöls reichen dabei völlig aus. Natürlich sollte währenddessen darauf geachtet werden, dass Augen und Schleimhäute wie Nasen- und Mundinnenseite ausgespart werden, da das Teebaumöl ein ätherisches Öl ist.

Akne am Rücken

Nicht nur im Gesicht können Pickel wachsen, auch der Rücken ist bei vielen Menschen betroffen. Dieser kann auch mit Teebaumöl behandelt werden. Hierbei wird ein Waschlappen als Hilfsmittel empfohlen. Vor der Anwendung wird dieser in ausreichend Wasser getunkt und anschließend mit dem Ölextrakt beträufelt. Am besten ziehen betroffene Menschen den Waschlappen dann auf eine Badebürste mit Stiel, um so den Rücken ganzflächig zu erreichen. Dabei soll nicht auf die Pickel gedrückt werden, sondern nur sanft über die betroffene Körperfläche gerieben werden. Durch zu starkes Drücken und Reiben wird die bereits angegriffene Hautpartie zu sehr gereizt.