Sie ist lästig, manchmal schmerzhaft und kann das seelische Wohlbefinden des Betroffenen erheblich beeinträchtigen – Akne, eine der häufigsten und am meisten gehassten Hautkrankheiten weltweit. Doch welche Ursachen verbergen sich eigentlich hinter der entzündeten Knötchenbildung?

1. Hormonschwankungen

Ist das Hormongleichgewicht gestört, produzieren die Talgdrüsen mehr Fett als normal. Daraufhin verkleben die Hautschuppen und die Poren verstopfen die Haut. Die unangenehme Folge: Unschöne, entzündete Pickel, Knoten und Pusteln.

Besonders hart trifft es das weibliche Geschlecht, denn Frauen haben häufiger mit starken Hormonschwankungen zu kämpfen als Männer. Vor allem vor und während der Menstruation, bei längeren Pillenpausen und vor und nach der Geburt werden sie von Hautunreinheiten geplagt. Die gute Nachricht: Sobald sich der Hormonhaushalt wieder eingependelt hat, verschwinden die Hautprobleme meist von selbst.

2. Genetische Veranlagungen

Egal ob der Vater, die Schwester oder die Großmutter – sobald mehrere Familienmitglieder unter Akne leiden, ist von einer genetischen Veranlagung im Familienstammbaum auszugehen.

3. Schlechte Ernährung

Alles Gute kommt von innen – das gilt zumindest für die Nahrung, die wir täglich zu uns nehmen. So besteht tatsächlich ein großer Zusammenhang zwischen unserer Ernährungsweise und der Qualität unserer Haut. Versorgen wir unseren Körper hauptsächlich mit Fett, Zucker und Kohlenhydraten wie Fastfood, Süßwaren und Spirituosen, so macht sich dies irgendwann auch in Form von Pickeln, Komodonen und weiteren lästigen Hautunreinheiten bemerkbar. Wer also mit makelloser Haut gesegnet sein möchte, der sollte folgende Lebensmittel weitgehend meiden:

  • Alkoholische Getränke
  • Sämtliche Fertigprodukte
  • weißer Zucker
  • Zitrusfrüchte
  • Zu viele Milchprodukte wie Joghurt und Quark
  • Ölige Lebensmittel
  • Produkte mit hohem Säuregehalt

4. Negative Umwelteinflüsse

Auch unsere Umgebung hat erheblichen Einfluss auf unser Hautbild. Stark verschmutze Luft, kalkhaltiges Wasser und trockene, warme Heizungsluft sind also Gift für unsere Haut. Sie entziehen ihr sämtliche Feuchtigkeit, sodass Hautunreinheiten leichtes Spiel haben.

5. Nikotin

Nicht nur unsere Organe haben unter einem übermäßigem Nikotinkonsum zu leiden, sondern auch unsere Haut. Wer sich also nach reiner Haut sehnt, der sollte künftig besser ganz die Finger vom Glimmstängel lassen. Mittlerweile ist nämlich wissenschaftlich erwiesen, dass gut 40 & aller Akne-Betroffenen Raucher sind, lediglich 25% gehören den Nichtrauchern an.

6. Medikamente

Die Einnahme von Medikamenten ist beinahe immer mit unerwünschten Nebenwirkungen verbunden. Während von homöopathischen Präparaten meist keine Gefahr zu erwarten ist, können starke Wirkstoffe wie Antibiotika, Cortison oder gewisse Antidepressiva die Darmflora nachhaltig schädigen. Die Folge: Lästige Akne. Dies ist allerdings nur relevant, wenn die Medikamente über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen werden.

7. Stress

Er schlägt stärker auf Körper und Psyche als man denkt – Stress. Dass man über über kurz oder lang einmal in Stress gerät, lässt sich leider kaum vermeiden. Wer allerdings über mehrere Wochen, Monate oder sogar Jahre hinweg permanent unter Strom steht, der sieht das auch irgendwann an seiner Haut.

Stresshormone regen nämlich die Produktion von Testosteron an und begünstigen die Aknebildung.

Verschlechtert sich plötzlich das Hautbild, kann das natürlich wiederum Panik- und Stressgefühle beim Betroffenen auslösen. So nimmt der Stresspegel weiter zu anstatt ab – und schon befindet man sich in einem Teufelskreis.

8. Mangelnde Hautpflege

Hautcremes und Reiningungsmittel sind fester Bestandteil der täglichen Gesichtspflege. Doch nur die Wenigsten verwenden auch das richtige Produkt für ihren Hauttyp.

Wer generell zu fettiger und öliger Haut neigt, der sollte auf jeden Fall die Finger von fett- und ölhaltigen Cremes lassen. Diese verstopfen die Poren nur zusätzlich und begünstigen das Auftreten von Unreinheiten.

Am besten man sucht das Gespräch mit dem Dermatologen, der zunächst den Hauttyp bestimmt und anschließend ein speziell dafür ausgerichtetes Präparat verordnet.

Übrigens: Wer abends ohne Abschminken Schlafen geht, der tut seiner Haut damit sicher nichts Gutes. Neue Pickel sind am nächsten Morgen vorprogrammiert.